Endlich-Leben-Gruppe

Endlich-Leben ist ein Konzept für eine geführte seelsorgerliche Gruppe, die sich an die Prinzipien einer Selbsthilfegruppe orientieren. Die Gruppe bietet den geschützten Rahmen für die Teilnehmer, die sich unter Anleitung mit ihren jeweiligen Lebensthemen auseinandersetzen wollen. Ziel ist es, Alltagsnöte, Einsamkeit, Ängste und konkrete Lebensprobleme ganzzeitlich zu bearbeiten und neue, positive Verhaltensmuster einzuüben und beizubehalten.

In der endlich-Leben Gruppe lernen die Teilnehmer im Gespräch mit den anderen gesündere Lebensstrategien kennen. Sie tauschen sich aus und ermutigen sich gegenseitig Schritte der Veränderung zu gehen.

Endlich-Leben Gruppen dauern im Durchschnitt 12 Monate. Treffen sind in der Regel jede Woche. Anhand von 12 Schritten (für jeden einzelnen Schritt gibt es 4 Abende) geht eine Gruppe durch das 12 Schritte Programm. Typisch für eine Gruppe ist die Verwendung eines Arbeitsbuchs. In der Gruppe werden dann die Erfahrungen und Erlebnisse mit dem Gruppenmaterial ausgetauscht. Der 12- Schritte Weg verbindet in faszinierender Weise die Gnade und Wahrheit Gottes, die uns im Evangelium und in Jesus selbst begegnen. Die Teilnahme an der Gruppe steht selbstverständlich auch denjenigen offen, die noch keine Christen sind.

Wenn Sie Interesse an der Teilnahme an einer Endlich-Leben-Gruppe haben, dann wenden Sie sich bitte an Ingrid Schäfer (Tel 09126 – 288902).

In einem Gedicht wird sehr schön ausdrückt, was es heißt eine neue Verhaltensweise zu trainieren.

Ich gehe die Straße entlang.

Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.

Ich falle hinein.

Ich bin verloren. Ich bin ohne Hoffnung

Es ist meine Schuld.

Es dauert endlos wieder herauszukommen.

 

Ich gehe dieselbe Straße entlang.

Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.

Ich tue so, als sähe ich es nicht.

Ich falle wieder hinein.

Ich kann nicht glauben,

schon wieder am gleichen Ort zu sein.

Aber es ist nicht meine Schuld.

Immer noch dauert es sehr lange herauszukommen.

 

Ich gehe die Straße entlang.

Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.

Ich sehe es.

Ich falle immer noch hinein – aus Gewohnheit.

Meine Augen sind offen.

Ich weiß wo ich bin.

Es ist meine eigene Schuld.

Ich komme sofort heraus.

 

Ich gehe dieselbe Straße entlang.

Da ist ein tiefes Loch im Gehsteig.

Ich gehe darum herum.

 

Ich gehe eine andere Straße

(Autor unbekannt)