Bibelstunde – jede Woche gemeinsam eine Stunde mit der Bibel

Die Bibelstunde findet mittwochs von 17.00-18.00 Uhr in der Landeskirchlichen Gemeinschaft Eschenau statt. Dieser Nachmittagstermin ist eine Gelegenheit in der Mitte der Woche seine Geschwindigkeit zu reduzieren und inne zu halten. Es geht um einen Perspektivwechsel, wenn wir aus der Bibel heraus Gottes Sicht für das Leben und unsere Welt erkennen. „Für mich ist die Beschäftigung mit der Bibel, wie das regelmäßige Tanken meines Autos. Es gibt mir neue Kraft für den Alltag.“, so sagt eine Teilnehmerin der Bibelstunde. Jemand anderes sagt: „Die Kohlen im Feuer brennen gut. Nimmt man jedoch eine Kohle alleine raus, verglüht sie ganz schnell. Genauso brauche ich die Gemeinschaft mit anderen Christen, damit mein Glaube lebendig bleibt. Die Gemeinschaft ermutigt mich auf meinem Weg mit Gott und das gemeinsame Bibellesen eröffnet mir Gedanken, auf die ich selbst nicht gekommen wäre.“

Gerne sind Sie eingeladen regelmäßig oder sporadisch bei der Tankstelle „Bibelstunde“ vorbeizukommen. Vor der Auslegung eines Bibeltextes durch Henning Hoffmann, werden zwei Lieder gesungen, die Losung mit einem Bibelwort für den Tag gelesen und ein Gebet gesprochen.

Rückblick Aufgeweckt Gottesdienst am 29. März

Laura war dabei ihr Leben neu zu organisieren und neue Perspektiven zu bekommen. Sie gab alles dafür und strengte sich mächtig an. Wenn da nicht ihr Vater mit seinen destruktiven Gedanken und seiner manipulierende Art gewesen wäre…. Das  Theaterstück, gespielt von Stephanie Hartl und Matthias Gräbner, war eine bewegende Hinführung zum Thema: „Gott – unser Vater?!“ Kann man Gott mit so einer Biographie als Vater sehen?  Was passiert, wenn wir eine Ahnung davon bekommen, dass Gott größer ist, als unsere bisherige Erkenntnis? Wir könnten es ignorieren oder uns erneut als Suchende aufmachen, das Geheimnis Gottes zu ergründen. Es verlangt anfangs Bescheidenheit und Demut, aber es ist meist der Beginn einer spannenden Reise. Laura hat sich auf diesen Weg gemacht und Gott als einen Vater kennengelernt, der ganz anders war als ihr Leiblicher. In der Predigt erzählte Henning Hoffmann von diesem Vater, der das Leben liebt und das Leben gibt, der ermutigt und befähigt, der Möglichkeiten und Grenzen aufzeigt und der sich daran freut, wenn seine Kinder mündig und frei ihr Leben gestalten.
Gott-Vater

Theatergruppe „Die Aussteiger“ präsentierten: Connors Leid – eine ungewöhnliche Reise

Das Stück erzählte von dem Iren Connor, der das ihm widerfahrene Leid nicht verstehen kann und an der Frage nach dem „Warum?“ beinahe zerbricht. Deshalb wird er von einer Botin Gottes auf einen Reise mitgenommen. In deren Verlauf trifft er auf Menschen mit ähnlich schweren Schicksalen. Zunächst wächst nur noch größeres Unverständnis in ihm, bis ihm der Engel einen Blick hinter den Vorhang gewährt. Überraschende und nachdenkliche Wendungen haben prägen diese Geschichte.

Die zahlreichen Besucher der Uraufführung „Connors Leid“ gingen sehr bewegt von der fesselnden Geschichte und der gefühlvollen Inszenierung nach Hause. Die Aussteiger haben mit ihrem Stück mal wieder den Nerv getroffen und eine sehr beachtliche Mischung aus Schauspiel, dem Einsatz von Musik und dem dezenten aber sehr effektiven Bühnenbild hinbekommen.

Connors Leid

Internationales Team in Eckental

Eine Woche lang waren zehn überwiegend junge Leute aus aller Welt in Eckental im Einsatz . Sie kommen ursprünglich aus Brasilien, Spanien, Kolumbien, Niederlande und Lettland. Sie hatten eine Mission: Sie wollten umsetzen, was sie in einer internationalen Bibelschule für ehrenamtliche Mitarbeiter in Spanien gelernt haben: Menschen zu dienen, die Liebe Gottes praktisch werden zu lassen und von ihrem Glauben zu erzählen. Dazu hatten sie in Kinder- und Jugendgruppen, mehreren Konfirmandengruppen, im Religionsunterricht und in Veranstaltungen der Landeskirchlichen Gemeinschaft Eschenau viel Gelegenheit. Die sympathischen und musikalischen Gäste packten mit Werkzeug und Putzlappen ganz praktisch mit an, als es darum ging das neue FLEck-Büro auf Vordermann zu bringen und in einer Flüchtlingsunterkunft Möbel aufzubauen.

Die Gäste waren begeistert von der großen Gastfreundschaft der Eckentaler und fühlten sich hier sehr wohl. So wohl, dass der Leiter der Gruppe, Allann Müller Moroni aus Brasilien, im nächsten Jahr mit einem neuen Team wiederkommen möchte. Für ihn wäre es das dritte Mal nach Eckental zu reisen, da er im vergangenen Jahr bereits mit einer brasilianischen Fußballmannschaft vor Ort war. Für solch ein Wiedersehen wurde ihm bereits ein gemeinsames Grillen von und mit unserer Bürgermeisterin in Aussicht gestellt. „Dafür würde ich um die ganze Welt reisen“, kommentierte er dieses Angebot. Soll er seine Reisepläne wahr machen, denn in Eckental ist er mit seinem Team herzlich Willkommen!DSCF2307

Gottesdienst im Kino

Experiment gelungen! Am 1. Februar feierten 150 Leute in den Casino Lichtspielen Eschenau den ersten Kinogottesdienst. Szenen aus Frankreichs erfolgreichstem Film „Willkommen bei den Sch´tis“ brachten die Besucher des außergewöhnlichen Gottesdienstes zum Schmunzeln und herzhaftem Lachen.  Der Film thematisiert sehr humorvoll die Fragen nach Zugehörigkeitsgefühl, Vorurteilen und die Suche nach dem Glück. Pastor Henning Hoffmann kommentierte die Szenen, vor dem Hintergrund der Flüchtlingsströme und der zu erwartenden Begegnungen mit fremden Kulturen. Es ging jedoch auch um das Glück, das man sich woanders erhofft hat und plötzlich an Orten findet, an denen man damit gar nicht gerechnet hat.

Es wurde also viel gelacht und nachgedacht, Popcorn gegessen und Lieder gesungen und Vorfreude auf den nächsten „Gottesdienst im Kino“ geweckt:  Am 10. Mai um 10.30 Uhr!

Gottesdienst-Kino

Abschlussgottesdienst der Internationalen Gebetswoche am 18.1. in Igensdorf

Ein regionaler Gottesdienst am 18. Januar in der St. Georgs Kirche in Igensdorf bildete den Abschluss der Gebetswoche der Evangelischen Allianz. Der ortsansässige Pfarrer Hofmann war der Moderator, die Predigt hielt der argentinische Pastor Ivan Masalyka aus der Freien Christengemeinde Lebenshaus in Neunkirchen a.Br. und die Musik wurde von der Landeskirchliche Gemeinschaft Eschenau gestaltet. Diese Allianz von Christen war ein Abbild dessen sein, was während der Gebetswoche bereits an vielen Orten praktiziert wurde: Trotz unterschiedlicher Herkunft kamen Christen aus der Region zusammen, bekannten ihren Gott und machten sich eins im Gebet. Denn sie wissen, dass sie derjenige verbindet, von dem es heißt: „Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.“ Dieser Satz aus dem Vaterunser war der Leitgedanke für diesen fröhlichen Gottesdienst, zu dem sich viele Menschen aufgemacht haben.

Flüchtlingsinitiative Eckental

Eckental möchte ein gastfreundlicher Ort sein: „Ein guter Platz zum Leben!“, so lautet das Motto der „Flüchtlingsinitiative Eckental FLEck e.V.“, die als Verein am 15. Januar um 19.30 Uhr beim Krämer seine Gründung begehen wird. Viele Informationen rund um die Initiative und Möglichkeiten der Mitgestaltung findet sich auf: www.fleck-ev.de.

Als Landeskirchliche Gemeinschaft Eschenau unterstützen wir das Anliegen der Inititative und werden uns als Gemeinde bei „FLEck e.V.“ mit unseren Möglichkeiten einbringen.

Flüchtlinge und Asylsuchende sollen an unserem Ort Gottes Liebe erfahren. Dies wird sich an unserer Haltung ihnen gegenüber und in praktischer Hilfe zeigen.

Fleck

 

Friedensgebet auf dem Weihnachtsmarkt Eschenau

Es gibt soviel Leid auf diese Welt! Viele Regionen sind geprägt von politischen Unruhen, Bürgerkriegen, Diskriminierung von Minderheiten, Verfolgung von Christen. Viele Einzelschicksale stehen hinter den Stichworten. Die Bitte von Betroffenen aus diesen Krisenregionen lautet immer wieder: Vergesst uns nicht und betet für uns!
Das wollten wir tun: Am Samstag, 29.11. trafen wir uns um 19.00 Uhr vor dem Haupteingang des Eschenauer Rathauses. Dort begannen wir mit einem Lied, Stille und einem Vater Unser in Gedenken an die krisengeschüttelten Regionen. Auf Zetteln standen betroffene Länder, die wir in einem kleinen Lichterlauf zum Zentrum des Weihnachtsmarktes trugen. Auf der Bühne machten wir auf die Not aufmerksam und taten gemeinsam Fürbitte für die  Menschen in den Krisengebieten unserer Welt.

Dies kleine Licht von mir, ich lass es leuchten hier.

In der Sankt Martins Woche bereiteten die „Ritter des Lichts“ eine besondere Aktion vor: Sie haben Martins Wecken gebacken und verteilten sie in der Unterkunft in Forth, wo Asylsuchende untergebracht sind. Mit Laternen und zwei Liedern grüßten sie die Anwohner und wurden sogar anschließend in die Wohnung eingeladen. Wegen der Sprachbarriere reichte es zwar nur zum Händeschütteln und freundlichen Blicken – dennoch war es eine bereichernde Begegnung.

Asyl-Forth